Hans-Georg Kaiser
Verdrängen

Ich spüre ein Drängen
in bösen Gesängen,
die nie meinen Alpträumen flieh'n.
Es ist, wenn man will,
nur ein Zaudern, ein Ahnen,
ein lästiges Taumeln, ein Spleen.
Wir sind uns verschworen
und sind nicht verloren.
Und doch wird uns manchmal so bang.
Dann verzweifeln wir fast,
sitzen klagend zu Tisch
und hoffen auf Glück und Gesang.