Hans-Georg Kaiser
Verheerend

Sie bellen gut im Rudelsrund,
wenn sie dich frech begleiten.
dann laufe schnell und bleib gesund,
entkomme noch beizeiten.
Sonst schnappen sie dein Wadenbein,
so schnell kannst du nicht schauen.
Sie lassen sich auf gar nichts ein,
verbreiten Schreck und Grauen.
Sie teilen aus und immer mehr,
aus purer Lust mit Kräften.
Sie wachsen an zu einem Heer
und plündern in Geschäften.
Sie schießen gut, es spritzt das Blut,
wenn sie die Straßen fegen.
Sie haben in der Meute Mut;
da sind sie höchst verwegen.
Dann höhnen sie und werfen Dreck,
das feige Pack, die Meute.
Sie beissen dir die Kehle durch
und teilen sich die Beute.
Sie lassen keinen Fetzen mehr
dir heil an deinem Leibe.
Wenn du's nicht glaubst, als großer Held,
dann halte aus und bleibe.
Alleine sind sie ohne Mumm,
da klappern sie mit Zähnen.
Und haben sie kein Publikum,
dann kullern gleich die Tränen.
da klappern sie mit Zähnen.
Und haben sie kein Publikum,
dann kullern gleich die Tränen.